Mittwoch, 17. Oktober 2007

T133-138) Cartagena, playa blanca, volcano de lodo

Ich verabschiede mich nach bestander Tauchtheorie in Taganga und nehme den Bus nach Cartagena am 09.10.07.
Cartagena hat viel zu bieten. Eine wunderbare und farbige Altstadt mit unzahligen Einkaufsmoeglichkeiten und Restaurants.
Ich wollte eine Nacht an der "playa blanca" verbringen und pack mir also ein paar Sachen ein bevor ich das Speedboat besteige. Via "Islas del Rosario" (sehr touristisch, nicht so empfehlenswert) gings zum bekannten Strand. Ein spektakulaerer Sonnenuntergang beendete den Tag - einfach wunderbar! Der Fisch bei Hugo schmeckte auch sehr lecker und nach dem abschliessenden Bier gings (wieder einmal) in die amaca (Haengematte).
Aufgrund zweier Tips beendete ich meinen Aufenthalt mit dem Besuch des "volcano de lodo". Ein Schlammvulkan, der zum Baden einlaedt. Ein spezielles Erlebnis, denn man kann einfach nicht sinken, da der Schlamm dichter ist, als dasselbe Volumen Mensch. Man kann sich vorstellen man schwimme in Schokoladencreme, Schlagsahne, Zahnpasta oder eben nur Schlamm...


Cartagena, playa blanca, volcan de lodo



Play blanca: die Sonne ist schon untergegangen - muy tranquilo.



Volcan de lodo: hinein ins Vergnuegen:

T128-132) Ciudad Perdida

La "ciudad perdida" oder the "lost city" ist 3 Tagesmaersche vom naechsten Ort entfernt und liegt im ueberwucherten Gebirge (sierra nevada) suedlich von Santa Marta, sozusagen das Pendant zu Machupicchu in Peru. Nur weniger touristisch und man muss auch viel mehr auf sich nehmen, wenn man nicht einen der Treks (Incatrail, Salcantaytrek) macht. Der Name hat seinen Grund: die Ruinen wurden erst im Jahre 1972 entdeckt. Auf alle Faelle waren die 5 Tage sehr erlebnisreich, obschon es jeden Nachmittag geregnet hat. Ciudad perdida wurde ca. im Jahre 800 von den Tayronas errichtet, wobei der Bau ein gutes Jahrhundert dauerte.

Ciudad perdida

Samstag, 13. Oktober 2007

T120-127) Colombia: Taganga, Padi openwater, parque Tayrona

Ich verlasse La Paz am 26.09.07 und reise etwas langwierig aber oekonomisch mit dem Bus nach Lima, wo ich am 28.09.07 sehr frue (05:30) das Flugzeug nach Santa Marta besteige. Natuerlich muss ich in Bogota umsteigen. Angekommen geht's mit dem Bus richtung Taganga. Gleich ist klar, dass die Temperatur hier ganz anders ist als was ich vorhin erlebt habe = tropisch, ca. 30 Grad - fuer mich auf alle Faelle mein spaeter Sommer. Matthias, ein Bieler, macht sich mit mir bekannt und ich beschliesse, aufgrund seiner Informationen, einen Tauchkurs (Padi openwater) in Taganga zu absolvieren. Fuer mich ein ganz neues Erlebnis. Nach meinem persoenlichen Hoehenrekord in der Cordillera Blanca kann ich auch noch einen Minusrekord von -18m verbuchen! Natuerlich gab es auch viele Fische zu sehen. Unter anderem Moraenen.
Anschliessend machten wir uns auf um eine Nacht im parque Tayrona zu verbringen - ein Paradies mit klarem Wasser, vielen Palmen und viele kleinen und grossen Straenden.

Taganga, Padi openwater, parque Tayrona


Hier ein paar Impressionen aus Taganga: Salsa - oder andere Musik wir laut und bis am spaeten Abend gespielt und natuerlich auch Fussball.

T111-118) Santa Cruz (de la Sierra) und Rurrenabaque

Santa Cruz liegt im bolivianischen Tiefland. Die Temperaturen sind deutlich hoeher als auf dem Altiplano und die Menschen sind groesser. Die Hoehe ueber Meer hat einen direkten Enfluss auf die Menschen -> in hoeheren Lagen sind sie klein und breit und in tieferen - halt einfach groesser...

In Hostal gab es da so eine Species, die man nur selten zu Gesicht bekommt




Von Santa Cruz wollte ich eigentlich zum grossen Sprung in den Norden Suedamerikas ansetzen doch die Flugpreise ware mir einfach zu teuer. So bin ich weiter mit dem Bus gefahren. Ueber Trinidad ging es nach Rurrenabaque: bekannt fuer seine preiswerten Touren im Urwald oder in der Pampa. Ich habe mich fuer die Pampa entschieden. Es gibt da unzaehlige Tiere zu sehen: Caimane, Voegel, Schildkroeten und die pinken Flussdelfine.

St Cruz_Rurrenabaque



Der Hauscaiman "Federico" ist wirklich ein Prachtskerl.

T107-110) parque nacional de Samaipata y Amboro

Der Suedafrikaner Mark hat sich mit mir verbuendet und wir reisen richtung Santa Cruz weiter - doch zuvor gibt es einen Zwischenstop in Samaipata suedlich des Parque Nacional Amboro, wo wir die Festung "El Fuerte" besuchen und eine 3 Tagestour im Park machen.

Amboro parque nacional

T100-106) Las minas de Potosi, mercado Tarabuco, Sucre

Nach der Tour im Salar habe ich mich fuer Potosi entschieden. Potosi ist 2.hoechste Stadt der Welt und liegt auf ca. 4000m. Seit ca. 500 Jahren wird hier Metallerz abgebaut. Frueher vor allem Silber, heute Zink und Zinn. Die Arbeitsbedingungen sind miserabel, doch wollte ich die Chance nutzen einen Augenschein zu nehmen.
Anschliessend gings nach Sucre, der Hauptstadt Boliviens, wo zu dieser Zeit heftig demonstriert wurde -> Fast alle Departemente wollen, dass Sucre mehr Gewalt bekommt.
Tagesausflug zum bekannten und sehr farbigen Markt in Tarabuco.

Potosi, las minas_Sucre



Weil es in Sucre unglaublich viele VWs zu sehen gab habe ich ein paar ablichten muessen:

VW

Donnerstag, 27. September 2007

T97-T99) Salar de Uyuni

Meine Bolivienrundreise:

La Paz -> Uyuni (mit dem grossen weissen Fleck unten links) -> Potosi (2thoechste Stadt der Welt) -> Sucre -> Santa Cruz (de la sierra) -> Rurrenabaque -> La Paz









El Salar de Uyuni

"Uyuni" resp. der dazguhoerende (groesste) Salzsee der Welt ertreckt sich gleich westlich des Ortes ueber 200km weit. Ein Naturwunder sondergleichen und es gehoert auf einer Bolivienreise einfach zu den "must-see"s.



Gleich 2km ausserhalb von Uyuni befindet sich der "cementerio del tren", wo seit vielen Jahren uralte Dampfloks vor sich hin rosten.


Auf dem Foto leider nicht klar zu sehen: "Asi es la vida" -> so ist das Leben. Oder auch "Se necesita un mecanico con experiencia" -> Gesucht: Ein Mechaniker mit Erfahrung ;-)




Unser Team fuer die Tour (Japon, Korea, Brazil, Suiza)








Chico and Bruno schwerelos. Auf ueber 3600m neigt der Koerper ploetzlich zum Schweben.








El Viajero en el hostal de sal. Nicht nur die Mauern, sondern auch die Inneneinrichtung sind aus Salz... ziemlich erstaunlich.








La isla del pescado. Auf ihr wachsen hunderte von Kakteen. Da diese pro Jahr 1cm wachsen und ueber 10m hoch sind kann man schliessen, dass diese schon ueber 1000 Jahre zaehlen.







Me gustas tu!








alguna pregunta? - todo claro.
irgendwelche Frage? - alles klar.







Salir del sol al secundo dia.








Auch Zwergen koennen riesig sein!








flamencos








4125m, nochmals flamencos. In dieser Hoehe ist eine warme Jacke schon brauchbar.







"El arbol de piedra" -> was soviel heisst wie der "steinerne Baum"











Wir starten sehr frueh - 5 Uhr aufstehen, 5:30 Abfahrt, es ist a...kalt (ca. -15Grad), kurz vor Sonnenaufgang erreichen wir die Geysire.







Volldampf. Einfach nicht zu nahe treten, denn die Fluessigkeit blubbert mit gut 85 Grad.







Es geht noch 30min weiter mit dem Toyota und wir erreichen das "baño termal". Meine Fuesse spuere ich fast nicht mehr. Kurz Kleiderwechsel und hops in den kaum halbmeter tiefen Pool.







Buenos dias amigas y amigos








El desierto de Dalí, 4750 m.








Laguna Verde, 4350m


Wir haben Glueck - das Wasser ist ganz still und der Vulkan spiegelt sich im Wasser.









Unser bepackter Toyota - den Ersatzreifen haben wir gluecklicherweise nicht gebraucht.